Deutsche Jugendmeisterschaften in Bochum/Wattenscheid | 20. Juli 2025
Haldensleber Leichtathletinnen erfolgreich
Das Lohr Heide-Stadion war nach langer Umbauzeit Austragungsort der Deutschen Jugendmeisterschaften in der Leichtathletik. Wie bereits angekündigt, hatten sich vier Mädchen der Abteilung Leichtathletik des Haldensleber Sportclub für diesen Höhepunkt qualifiziert.
V.l. Nele Strauß, Lotte Lorenz, Maja Witte, Jette Strauß
Als erste an den Start ging Lotte Lorenz über die 400m der WJU18. Lotte zeigte ein beherztes Rennen in einem Teilnehmerfeld von 32 Athletinnen. In einer akzeptablen Zeit von 58,73 sec. belegte Lotte einen guten18. Platz.
Nächste Starterin war die erfahrenste Athletin der Haldensleber Delegation. Nele Strauß nahm nunmehr an ihren achten Deutschen Meisterschaften teil und es waren gleichzeitig ihre letzten. Nele wird nach ihrem Abitur ihren beruflichen Weg gehen - aber vorher wurde noch einmal geworfen. In dem Feld der WJ U20-Speerwerferinnen konnte Nele - wie erwartet - mit 43,37m gut mithalten. Zum Abschluss erreichte Sie noch einmal einen hervorragenden 6. Platz.
Neles Schwester Jette war die Jüngste unter den vier Mädchen und absolvierte ihre ersten Deutschen Meisterschaften. Die Aufregung war ihr aber kaum anzumerken. Voller Erwartungen ging sie in das Speerwerfen der WJ U18. Mit 43,74 gelang ihr eine Weite, die zum 5. Platz reichen sollte. Einen kleinen Wermutstropfen hatte dieser Wettkampf. Jette fehlten nur wenige Zentimeter zur bronzenen Medaille. Dieses Ergebnis spornt sie an, um zu den Deutschen Meisterschaften im Winterwurf 2026 diese Medaille zu holen.
Am Samstag und Sonntag war dann die vierte Athletin am Start. Maja Witte begann ihre Meisterschaften im Dreisprung der WJ U18. Im zweiten Versuch sprang Maja eine hervorragende neue Bestweite von 11,80m. Im Feld der 17 an den Start gegangen Mädchen belegte Maja einen sehr guten 9. Platz. Mit dem Weitsprung am Sonntag haderten die Athletinnen dann mit den ungünstigen Wind-Bedingungen. Winde von zum Teil über 2,0m pro sec. von vorn oder hinten machten das Springen nicht leicht. Maja kämpfte sich durch und belegte am Ende den 7. Platz.
Fazit: Alle Mädchen haben zu ihrem Saison-Höhepunkt ihre Leistungen abgerufen. Das Trainerteam Thomas Döde und Hartmut Baethge ist ebenso zufrieden. Anzumerken wäre noch, dass Maja in ihren Disziplinen von Mike Hoffmann betreut wurde.
Nun geht es für alle Athletinnen mit ihren Familien in den verdienten Urlaub.